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Nachlaßpflegschaft:

Bei der Nachlaßpflegschaft handelt es sich um eine vom Nachlaßgericht
angeordnete Sicherungsmaßnahme. Die Nachlaßpflegschaft kommt in Betracht,
sofern ein Fürsorgebedürfnis für den Nachlaß gesehen wird, z. B.
bei unbekannten Erben, nach Ausschlagung der Erbschaft durch alle bekannten Erben
oder falls ungewiß ist, ob ein Erbe die Erbschaft angenommen hat oder nicht.

Nachlaßverwaltung:

Bei der Nachlaßverwaltung handelt es sich um eine besondere Art der Nachlaßpflegschaft,
die der Befriedigung der Nachlaßgläubiger bei voraussichtlich ausreichendem Nachlaß,
aber unklaren Verhältnissen dient.
Die Nachlaßverwaltung wird in der Regel angeordnet, wenn die Überschuldung
des Nachlasses möglich, aber noch nicht eindeutig festgestellt ist.

Die Anordnung erfolgt auf Antrag des oder der Erben oder eines Nachlaßgläubigers.

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